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In der Bundesrepublik Deutschland erkranken jährlich 40.000 - 50.000 Menschen an einem kolorektalen Karzinom. Die meisten dieser Tumoren werden erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert. Wesentlich für die Prognose dieser Patienten ist das Auftreten oder Vorhandensein von Lebermetastasen. Bei 20-25 % aller Patienten finden sich diese bereits zum Zeitpunkt der Diagnosestellung als synchrone Metastasen. Im weiteren Verlauf entwickeln weitere 30 - 60 % der Patienten metachrone Metastasen in der Leber. Die chirurgische Resektion kolorektaler Lebermetastasen stellt derzeit das einzige Therapieverfahren mit potentiell kurativer Zielsetzung und damit das Standardverfahren dar. Nach SCHEELE beträgt - unter Ausschluss der Operationsletalität - die mediane Überlebenszeit 39,6 Monate und die 5-Jahres Überlebensrate 39,3 % [1]. Die durchschnittliche Operationsletalität liegt bei 0,8-5 %, die Morbidität der Leberresektion wird zwischen 16 und 46 % angegeben, wobei die Komplikationsrate mit dem Ausmaß der Resektion und der Dauer des Eingriffs korrelieren. Unter Berücksichtigung prognostischer Faktoren besteht lediglich bei 30-40 % der Patienten mit Lebermetastasen eines kolorektalen Karzinoms eine Indikation für die chirurgische Resektion. Nach potentiell kurativer Leberresektion muß in 40-50 % mit einem Rezidiv in der Restleber gerechnet werden [2]. Hieraus ergibt sich für die Mehrzahl der betroffenen Patienten die Notwendigkeit eines alternativen Therapieverfahrens mit möglichst geringer Invasivität, hoher lokaler Erfolgsrate und potentieller Wiederholbarkeit.
Literatur:
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